Häufig gestellte Fragen zur Bienengifttherapie und Antworten darauf
Wie wird abgeklärt, ob ich allergisch auf Bienengift bin? Vor einer Bienengifttherapie steht die sorgfältige Abklärung möglicher Risiken. Grundsätzlich sind laut Statistik nur 7,5% der Erwachsenen allergisch auf Bienengift. Wichtig ist insbesondere die Frage, wie Sie bisher auf Bienen- oder andere Insektenstiche reagiert haben. Besteht aufgrund der Vorgeschichte ein Verdacht auf eine Bienengiftallergie, sollte diese allergologisch abgeklärt werden. Dabei können unter anderem spezifische IgE-Antikörper im Blut und allergologische Hauttests eingesetzt werden. Eine lokale Testanwendung allein kann eine spätere allergische Reaktion nicht mit Sicherheit ausschliessen. Sicherheit hat deshalb während der gesamten Behandlung höchste Priorität.Grundsätzlich wird zuerst mit einem Mikrostich getestet, wie der Körper reagiert. Verläuft dies problemlos, so kann die Therapie beginnen.
Sterben die Bienen bei ihrem Einsatz für die Bienengifttherapie? In der Regel nein. Wenn man die Technik beherrscht, den Stachel mit der Giftblase richtig zu setzen, kann die Biene danach ihren natürlichen Lebenszykus beenden.
Woher kommen die Bienen für die Bienengifttherapie? Ich beziehe die Bienen von lokalen Imkern aus Möhlin und Umgebung. Sie verbringen ihren "Einsatztag" in einer speziell dafür angefertigen Box mit genügend Nahrung und Ruhe.